Mensch ärgere sie nicht - zum Vierten

Dem allgemeinen Wunsch nach mehr gemischten Abende kommen wir gerne nach, denn passende Singles sind das Salz in vielen Suppe. Im nächsten Jahr werden wir eine neue Party-Reihe lancieren, die speziell diesem Wunsch Rechnung tragen wird.

So gut so Recht, die gemischten Abende sind Renner, kein Ärger in Sicht. Auch dieser Freitag 1. November war gemischt und sehr gut besucht und das hatte Folgen. Die Liebeswilligen stauten sich oben auf der Galerie und – es war schon Mitte Abend oben auf der Galerie sehr warm, nicht nur, weil es auf den Matten heiss zu und her ging.

Eine grössere Gruppe Gleichgesinnter floh dem heissen Treiben oben und wich ins kühlere Untergeschoss aus. Denn auch im Untergeschoss ist der grosse Raum hinter den schmiede-eisernen Tor abschliessbar, die Runde blieb so unter sich. Einziger Nachteil ist das nicht blickdichte Tor und eine Horde einsamer männlichen Herzen verfolgten das Treiben auf den beiden grossen Liegen und auf dem Gyno-Stuhl.

Doch dieser Aufmarsch erigierter Penisse mag nicht jeder, weil diese kritischen Kommentatoren der eigenen Hydraulik nicht immer förderlich sind… Also was tun?

Die Lösung war naheliegend, gleich um die Ecke. Zwei grosse Stösse frischer Badetücher kunstvoll über das schmiede-eiserne Tor drapiert schufen die nötige Blickdichte. Nicht 5 Badetücher, nicht 10 sondern so viele wie nur irgend wie kunstvoll um die eisernen Pfosten geschnürt und gewickelt werden konnten. Wie bereits gesagt – natürlich frische, direkt vom Stock hinten bei den Saunas oder vor den Garderoben…..

Die nächsten Gäste in diesem Raum haben das Kunstwerk dann stillos entsorgt, in dem sie den Haufen mehr oder weniger sauberer Badetücher achtlos auf einen Haufen geschmissen haben, bis eine unserer Damen auf der Runde den Schluckauf bekam. Denn diese Damen waschen die Badetücher, stopfen sie in den Industrietumbler und legen sie dann in mühevoller Handarbeit wieder gekonnt zusammen, so dass sie sich zu sauberen Stapeln auftürmen lassen.

Ärger zum Vierten.

Wir wollen in der Orangerie niemanden drei Stockwerke hoch oder runter schicken, damit er seine zwei Badetücher holen geht, auf denen er all sein Tun verrichten soll. Bei uns nimmt jeder so viele Tücher, wie er will oder braucht, ganz wie zu Hause.

Ganz wie zu Hause? Oder mässigt er bei sich zu Hause seinen Verbrauch, weil er die Dinger wieder selber Waschen und Zusammenlegen muss?

Unsere Damen waren ungewohnt übellaunig, als sie die unbenützten Badetücher gewaschen und wieder zusammen gelegt haben, die als Sichtschutz verwendet wurden. Das ist nicht fair gegenüber diesen Damen, die für die Sauberkeit bürgen, den ganzen Abend über, wie sie die Orangerie bietet.

Liebe Paare, liebe Damen und liebe Herren. Ich weiss, dass das weder die Regel ist noch die Ausnahme, die diese Regel bestätigt. Das war ein einmaliger Griff ins falsche Regal, unsere Gäste tun so was nicht. Wenigstens nie wieder, wenn es nach dem Wunsch unserer Damen geht.

Ich habe weder gewaschen noch zusammengelegt. Aber ich habe Verständnis dafür, dass das nicht nötig gewesen wäre.

en liebe Gruess

Urs
(im Namen unserer Damen)

Kommentare

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habe ich nicht beim letzten O. Besuch Paravents gesehen, die man anstelle der Tücher hätte nehmen können?

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hast du, das ist richtig.
Grüessli Urs

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Da kann ich Honey nur zustimmen. Ein ganz klares Nein hilft in diesen Fällen recht gut. :)

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Hallo Urs, wir sind sehr Zufreiden mit dem Angbot der Orangerie. Ebenfalls finden wir es toll, dass es immer genügend frische und saubere Beadetücher hat. Vielen herzlichen Dank dem immer sehr freundlichen Personal. Übrigends, wir hatten bis jetzt noch nie Ärger mit den anwesenden Herren. Ein freundliches und klares Nein wurde bis jetzt immer akzeptiert.

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Lieber Marvin

Gesucht ist der massvoll kontrollierte Herrenüberschuss. Kein Mensch will Volketswiler oder Dübendorfer Verhältnisse an den gemischten Tagen und die haben wir auch Heute nicht, wenn ich dir als häufig Anwesender in diesem Punkt widersprechen darf.

Marvin, was wollen die Paare, die an einem gemischten Abend gerne bei uns zu Gast sind? Und die Herren, die nicht oben mit dem Gesicht zur Wand warten, bis ein Paar sie anspricht, sondern Herren, die möglichst charmant und zuvorkommend um jene Gunst buhlen, die auch Paare-Damen zum Teil zu geben bereit sind.

Diese Damen sind leider nicht angeschrieben - genau gleich wenig wie jene, die weitergehende Kontakte mit einzelnen Herren ausschliessen. Das führt zu einem gewissen Mass an Kommunikations-Risiken, dieser Umstand kann zu Missverständnissen führen. Aber diese Abgrenzungen sind und waren in der Orangerie noch nie ein Problem. Nur wenn du das Zeigen des Wunsches bereits als Belästigung empfindest, dann sind die gemischten Abende für euch sicher nicht das richtige. Ich verweise nun nicht auf die den Paaren vorbehaltene Galerie. Ich weiss, euch geht es um den Club als Ganzes und um das heisse Treiben überall.

Nur – die zusätzlichen Herren animieren das Geschehen. Sie buhlen um die Gunst jener Damen, deren Begleitung den Folgen ihres Tuns Tribut zahlen. Die müde sind, lange bevor ihre Begleiterinnen nicht mehr mögen…. Die Damen sind das stärkere Geschlecht, wenn es darum geht.

Aber ich gebe dir recht, dass die einzelnen Herren, die hirnlos unten im Keller auf Damen warten, die in der Garderobe was holen gegangen sind oder die vor dem Gitter unten lüstern jeden Stoss kommentieren, den weniger Notgeilen den Spass verderben.

Marvin, das sind jene Singles, die wir an den Abenden mit dem kontrollierten Herrenüberschuss ganz sicher nicht wollen. Die neue Party-Reihe steht nur jenen einzelnen Herren offen, die von einem Paar mitgebracht werden oder die selbst ein Paar mitbringen.

Und nochmals an dieser Stelle: Wenn ihr in der Orangerie in irgend einer Form belästigt, verfolgt oder bedrängt werdet, dann meldet das Bitte einer Mitarbeiterin oder mir und die weiss ganz sicher sofort Rat, dem schnell die Tat folgt, wenn das einer nicht beim ersten Mal begreift. Es stimmt nicht, dass die Damen bei uns systematisch belästigt werden, auch nicht im Pool. Dass die einzelnen Herren Kontakt zu den Paaren und Damen suchen, müssen wir ihnen zugestehen. Und wie schon gesagt, wenige Paare lehnen diese Kontakte grundsätzlich ab.

Marvin, bitte bedenke, wir sehen an der Türe selten, ob sich einer korrekt oder falsch benehmen wird. Wir müssen jeden Übeltäter einmal in den Club lassen, bis er sich als solchen zu erkennen gibt! Und dann bitten wir ihn, uns in Zukunft doch lieber nicht mehr zu besuchen.

Zur Statistik, so wenige Paare-Tage haben wir nicht: Nehmen wir als Beispiel diesen November. Wir haben an 20 Tagen geöffnet. Davon sind 5 Tage den Paaren vorbehalten, also 25% und 15 Tage sind gemischt, das sind die übrigen 75%. Damit reservieren wir denPaaren mehr von unserer Öffnungszeit als z.B. der Club in Volketswil, der nur an knappe 13% seiner offenen Tage die einzelnen Herren aussen vor lässt.

Ironie: der gilt als Paare freundlich! Sie haben wie wir die Samstage den Paaren vorbehalten, mit einer Ausnahme, wie wir. Nur haben sie keinen den Paaren Restervierten Freitag, sondern einen Paare-Montag.

Die Orangerie ist an den Montagen, an den Dienstagen und Mittwochen immer geschlossen. Weil – auch das ist kein Geheimnis, wir viel mehr Gäste brauchen, bis es in der Orangerie gut besucht aussieht und, weil wir immer ausreichend Personal im Service und in der Küche haben wollen, wenn der Club offen ist.

Das Orangerie-Standard und den sind wir unseren Gästen schuldig.

en liebe Gruess

Urs

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PS: eine Übersicht über die Monatstruktur ist alternativ zum Arwork dieser News hinterlegt.

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Ich nehme deine Worte ernst und wir werden unsere Rundgänge noch mehr intensivieren. Am letzten Freitag waren die Damen alle 20 Minuten auf der Runde um alles zu kontrollieren, aufzuräumen und nach zu füllen. Aber eben...

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