Das Gebäude Eine Jacquard Weberei aus dem 19ten Jahrhundert

Das Haus

Das Gebäude der Orangerie wurde 1890 erbaut und beherbergte ursprünglich eine Jacquard-Weberei, die Musterstoffe hergestellt hat. Im grossen offenen Raum sollen 3 dieser Webstühle gestanden haben, zwei kleinere und ein ganz grosser, der über 30 Meter lang gewesen sein soll.

Präzises wissen wir leider nicht, wir haben keine verbindlichen Unterlagen aus jener Zeit. Zeugen dieser Zeit sind die riesigen Maschinenfundamente. Die auf der Südseite gelegene Fundament-Mauer aus Bollensteinen und Beton ist annähernd 40 Meter lang und über 1,80 Meter dick.

Mitte der Dreissiger Jahre des letzten Jahrhunderts wurde der Webbetrieb eingestellt und ein Möbelhersteller bezog das Gebäude. In der Folge wurde das Haus im vorderen Bereich teilweise unterkellert, das alte Büro kam raus, der Anbau an der Westseite kam hinzu und eine erste kleinere Galerie wurde an der Westseite des Hauses errichtet.

In den späten 90iger Jahre hörte die Möbelproduktion auf und die Erbin baute das Haus provisorisch als Wohnhaus um, bis es dann in den frühen Jahren des neuen Jahrtausends zum Konkurs kam. Die Erbin war überschuldet, das Gebäude wurde nicht mehr sinnvoll genutzt sondern nur noch belehnt und Häppchenweise verändert, selbst ein Umbau zu Lofts wurde geplant, aber nie realisiert.

Der Eingang zur Orangerie befindet sich am westlichen Ende des Gebäudes, also in Richtung Wängi/Frauenfeld. Der grosse private Parkplatz liegt leider am anderen Ende, auf der Ostseite in Richtung Wil.
Die Parkplätze liegen parallel zur Hauptstrasse, so dass die Nummernschilder der Autos von der Strasse her nicht sichtbar sind. Ein Verlegen des Einganges ist aus Bau restriktiven Gründen nicht möglich. Das Haus gilt als schützenswerter Industriebau des 19ten Jahrhunderts. Wir prüfen im Moment, ob ein Durchgang hinter dem Garten möglich wäre, das Land gehört zur Orangerie.
Das Gartentor auf dem Parkplatz können wir nicht als Eingang nutzen, weil sonst der Garten frei zugänglich wäre und das wollen wir natürlich nicht.

Sie parkieren auf eigene Gefahr.